Einen wunderschönen guten Tag

Herzlich willkommen in meinen bescheidenen kleinen Loch.

Ja, ich gebe ganz unverhohlen zu, dass es sich bei meiner Wohnung um nicht viel mehr als um ein Loch handelt. Das erste, was man sich abgewöhnt, wenn man mit Eydeeten zu tun hat, ist lügen, wie du sicher weißt, Neuankömmling. Was? Du weißt es nicht? Du weißt nicht, was Eydeeten sind? Du hast nicht den leisesten Schimmer, was dieses dämliche Bild darstellen soll? Dann wird's aber höchste Eisenbahn! Los, lauf in die nächste Buchhandlung, als gäbe es kein Morgen und kauf dir um Himmelswillen "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers.

Tja...

So lange der unterwegs ist, kann ich dem Rest ja was über mich erzählen. Lest einfah den unteren Text.

Wenn euch meine Geschichte verständlicherweise piepegal ist, könnt ihr euch gerne bei mir umsehen.

Ich weiß, wie alle Wolpertinger, nicht viel über meine Herkunft. Ausgesetzt und gefunden wurde ich jedenfalls in der Süßen Wüste, am Rand von Atlantis von Gimpeln, die mich in Stadtnähe brachten und der Obhut eines kinderlosen Fhernhachenpärchens überließen.

Bei diesen beiden verbrachte ich meine Kindheit, bis meine Wachstumsphase einsetzte. Ich wuchs auf eine Größe von zwei Meter siebzig, was für einen Wolpertinger zwar verhältnismäßig klein sein mochte, andere Lebewesen im Allgemeinen und den Vermieter der Fhernhachen im Besonderen stark verunsichern konnte. Letztendlich musste ich das Haus verlassen, und obwohl meine Zieheltern mir anboten, mir bei der Wohnungssuche zu helfen, beschloss ich, Atlantis zu verlassen. Über Midgard, den Golf von Zamonien und das Hutzengebirge erreichte ich schließlich Wolperting, wo ich einige Monate verbrachte. Während einem der zalhreichen Jahrmärkte, die vor Wolperting stattfinden, wurde ich jedoch von einer Gruppe Blutschinken übertölpet (was ohne meinen leicht angeheiterten Zustand vemutlich nicht passiert werde -ich schäme mich bis heute), ausgeraubt und nach Florinth verschleppt, wo ich mich schließlich von ihnen befreien konnte. Auch hier blieb ich zunächst, bis ich zufällig Professor Nachtigaller kennenlernte, der einen Vortrag in der Stadt hielt und mir anbot, mich mit zur Nachtschule zu nehmen. Offensichtlich willigte ein. So bin ich in der Nachtschule gelandet.



Sie sind Besucher Nr.

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!